Einwandfrei.
Oder gar nicht.

Seit 1994 gilt bei uns ein Prinzip: einwandfreie Arbeit oder gar nicht. Wie wir das sicherstellen, hat unser Gründer Burkhard Heske in unserer Qualitätssicherung festgehalten. Hier ist sie, Schritt für Schritt.

01 / Vorbehandlung
Sechs Bäder

Die Grundlage für jede Schicht.

Bevor Pulver auf ein Teil kommt, durchläuft es sechs Bäder, in Anlehnung an die GSB-Richtlinien und chromfrei. Danach trocknet es im Haftwassertrockner bei höchstens 100 °C.

  1. Bad 1Chemie

    Beizentfetten

    Entfernt Fett, Oxide und Verunreinigungen

  2. Bad 2Spülen

    Spülen

    Betriebswasser

    Reinheit
  3. Bad 3Spülen

    Spülen

    Betriebswasser

    Reinheit
  4. Bad 4Spülen

    Spülen

    Destillat

    Reinheit
  5. Bad 5Spülen

    Spülen

    VE-Wasser, Leitwert max. 30 µS/cm

    Reinheit
  6. Bad 6Chemie

    Passivieren

    Chromfrei, Grundlage für Haftung und Korrosionsschutz

  7. DanachTrocknen

    Haftwasser­trocknung

    Objekttemperatur max. 100 °C

02 / Handling
Sorgfalt

Sorgfalt, die man nicht sieht.
Aber an jedem Teil merkt.

01

Aufhängung mit System

Jedes Teil wird so aufgehängt, dass Kontaktstellen nicht auf späteren Sichtflächen liegen.

02

Nur mit sauberen Handschuhen

Vorbehandelte Teile fassen wir ausschließlich mit sauberen Handschuhen an. Handschweiß und Fett haben keine Chance.

03

Innerhalb von 24 Stunden

Vorbehandelte Teile werden sauber, trocken und spätestens nach 24 Stunden beschichtet.

04

Abwasserfrei

Die Bäder pflegen wir kontinuierlich über einen Vakuumverdampfer, ganz ohne Abwasser.

03 / Schichtdicke
Gemessen, nicht geschätzt

50 bis 120 µm.
An jedem Messpunkt.

50–120µm

Schichtdicke auf bewitterten Sichtflächen

5Punkte

Messstellen je Teil, verteilt über die Oberfläche

80%

Kein Messpunkt darf unter 80 % der Soll-Schichtdicke liegen

Gemessen wird nach DIN EN ISO 2360 im Wirbelstromverfahren. Der Mittelwert der fünf Messstellen muss die vorgeschriebene Schichtdicke erreichen; liegt eine einzelne Stelle unter 80 %, ist die Prüfung nicht bestanden. Bei Teilen mit besonderer Geometrie stimmen wir die Prüfung individuell ab.

04 / Labor
Prüfen nach Norm

Unser Labor.

Was wir messen, messen wir selbst: mit eigener Laborausstattung, direkt an der Anlage.

DIN EN ISO 2360

Schichtdicke

Wirbelstromverfahren, mind. 5 Messpunkte je Teil

DIN EN ISO 2409

Gitterschnitt

Haftfestigkeit, mindestens Gt 1

DIN EN ISO 1519

Dornbiegeversuch

Verformbarkeit der Beschichtung

DIN EN ISO 2813

Glanzmessung

Reflektometer, 60°-Geometrie

DIN EN ISO 6272

Kugelschlag

Schlagfestigkeit

VE-Wasser

Leitfähigkeit

Kontrolle der Schluss-Spüle

Bäder

pH-Wert

Überwachung der Vorbehandlung

3 Messstellen

Objekttemperatur

Ofen- und Umluftkontrolle

05 / Das Prüfblech

Jeden Tag.
Fünf Jahre lang.

Jeden Arbeitstag beschichten wir unter Produktionsbedingungen ein Prüfblech mit, versehen es mit dem Datum und bewahren es zusammen mit dem Prüfprotokoll fünf Jahre auf. An ihm prüfen wir täglich Haftfestigkeit und Verformbarkeit.

Sollte es je eine Beanstandung geben, zeigt das Prüfblech, wie die Beschichtung an genau diesem Tag war. Das ist Rückverfolgbarkeit, wie wir sie verstehen.

06 / Auf Wunsch
Zusätzliche Prüfungen

Härtetest
im Zeitraffer.

Für besonders harte Einsatzbedingungen lässt sich die Beständigkeit der Beschichtung zusätzlich nachweisen. Dafür kommen Prüfbleche 1.000 Stunden (rund sechs Wochen) in eine Klimakammer, die harte Witterung im Zeitraffer nachstellt. Ihre Teile werden davon nicht aufgehalten.

1.000 h≈ 6 Wochen

Kondenswasser-Konstantklima

Dauerhaft feuchtwarme Luft mit Kondensat

Keine Blasen · Unterwanderung am Kreuzschnitt ≤ 1 mm

1.000 h≈ 6 Wochen

Salzsprühnebel

Salzhaltige Luft, z. B. Küste oder Streusalz

Keine Blasen · Unterwanderung am Kreuzschnitt ≤ 1 mm

07 / Eigenüberwachung
Prüfintervalle

Was wir wann prüfen.

Jede Prüfung wird dokumentiert.

BereichPrüfungWie oft
EingangBeschichtungsmaterial: Lieferung = LieferscheinBei jeder Lieferung
EingangChemikalien: Lieferung = LieferscheinBei jeder Lieferung
ProzessVorbehandlungsbäder: Badanalyse nach HerstellerangabenJeden Tag
ProzessVE-Wasser der Schluss-Spüle: LeitfähigkeitJeden Tag
FertigteilSchichtdicke am FertigteilJeden Tag, zusätzlich bei jedem größeren Farbwechsel (über 100 m²)
PrüfblechHaftfestigkeit (Gitterschnitt)Jeden Tag
PrüfblechVerformbarkeit (Dornbiegetest)Jeden Tag
08 / Optikstufen
Visuelle Beurteilung

Wie streng
geschaut wird.

Optikstufen legen fest, aus welchem Abstand und wie lange eine Oberfläche beurteilt wird. Standard ist Optikstufe 2. Eine höhere Stufe vereinbaren wir vor Auftragserteilung schriftlich, idealerweise mit festgelegten Haupt- und Nebensichtflächen.

4

Außergewöhnlich hoch

Badarmaturen, Bedienflächen, Medizintechnik

ab 0,5 m · 10 s
3

Hoch

Möbelindustrie

ab 0,8 m · 5 s
2Standard

Standard

Gehäuseteile, Schaltschränke

ab 1,5 m · 3 s
1

Gering

Nicht sichtbare Stahlbauteile, Zaunpfähle, Lagergestelle

ab 3 m · 3 s

Visuelle Beurteilung als PDF ↗

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Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir beraten Sie gern vor der Anlieferung.